Als Alice Littlebird, ein Mädchen aus dem Volk der Cree, von ihrer Familie getrennt wird und in die Black Lake Residential School kommt, verliert sie alles. Die Nonnen nehmen ihre Kleider weg und scheren ihr das Haar. Sie darf ihre Sprache nicht sprechen und muss mit Worten, die sie nicht versteht, zu einem Gott beten, den sie nicht kennt. Selbst den Namen nimmt man ihr: Alice Littlebird ist Nr. 47 und nur eines der Kinder, die sich abends in den Schlaf weinen. Ganz leise, denn Weinen ist verboten. Nicht einmal ihren Bruder Terry, der im Jungentrakt der Schule lebt, darf Alice sehen. Doch damit will sie sich nicht abfinden! Als sie in der rebellischen Shirley und der Köchin Elli zwei Vertraute findet, gelingt es ihr, Terry zu treffen und der hat längst einen Plan ausgeheckt: Er und Alice Littlebird werden fliehen!

Atemberaubend spannend erzählt Grit Poppe von einer riskanten Flucht. Alice und Terry sind erfunden, doch die Residential Schools zur Umerziehung der Kinder von Ureinwohnern Kanadas waren allzu lange traurige Realität. Mit einem Nachwort der Autorin.

 

von Grit Poppe

 

“Eine sehr spannend zu lesende Geschichte, die den Atem stocken lässt.” – Rolf Brockschmidt / Der Tagesspiegel

“Eine packende Flucht- und Überlebensgeschichte” –Bestenliste „Leselotse” / Börsenblatt

“Die Fluchtgeschichte von Grit Poppe liest man mit angehaltenem Atem – so spannend ist sie.”  – WAZ

“Grit Poppe, die für ihre Kinderbücher immer intensiv recherchiert, hat mit der berührenden Erzählung ein Thema aufgetan, über das wenig bekannt ist. Es ist in mehrerlei Hinsicht wichtig, das Buch zu lesen.” – Tanja Kasischke / Badische Neueste Nachrichten

“Ein beeindruckender und berührender Roman.” – Ulrike Schönherr / JuLit 3-20


Peter Hammer Verlag | hc | 240 S. | 11+